Wie werden Risiken beurteilt

Die Risikobeurteilung ist das zentrale und maßgebende Mittel, die Sicherheit einer Maschine zu ermitteln. Nur über eine klar strukturierte Vorgehensweise ist es möglich, auch komplexe Maschinen lückenlos auf Risiken zu untersuchen und die Risiken zu bewerten. Die EN ISO 12100 stellt dazu einen gut strukturierten Leitfaden zur Risikobeurteilung dar. Mit dem nationalen Vorwort zur deutschen Ausgabe EN ISO 12100 wird die Norm quasi zum Gesetz erhoben. es heisst dort:

"Diese Norm (Typ A) enthält sicherheitstechnische Festlegungen im Sinne der 9. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG)."

Die 9. Verordnung zum Geräte und Produktsicherheitsgesetz ist die deutsche Umsetzung der Maschinenrichtlinie in nationales Recht. Erst durch diese Umsetzung erlangen die Forderungen der Maschinenrichtlinie Wirkung und werden bindend. Mit der oben zitierten Passage aus der DIN EN ISO 12100 wird deutlich, dass dieser Norm besondere Bedeutung zugemessen wird. Ihre Anwendung ist, im Gegensatz zu den meisten anderen Normen, nicht freigestellt, sondern gesetzliche Pflicht.

 

Näheres zur Durchführung einer Risikobeurteilung finden Sie hier.

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